Samstag, 7. Februar 2009

„No Plan B, no Future?“

Die alte Regel eines überzeugten Pädagogen, „Das Beste erhoffen und das Schlimmste befürchten“, ist eine gute Navigationshilfe in fast allen Situationen auch des modernen Lebens: Ein PEH (Persönlicher Entscheidungs-Helfer) für alles was das Leben an Nettigkeiten und Überraschungen parat hat. Ein PEH ist eine nützliche Installation, die zudem noch kostengünstig im eigenen Kopf untergebracht werden kann. Einfach nur weiterlesen und sich den Text merken. Der Energieverbrauch der Installation hält sich auch in Grenzen.

Anwendungsbeispiel:
Eine deutsche Studentin, die in der englischen Provinz studiert, besucht an einem Wochenende ihre Freundin in London. Dort vergisst sie ihren Reisepass. Es vergehen ein paar Tage, bis sie den Verlust des Dokumentes bemerkt. Nach einem Telefonat bestätigte die Freundin, dass sie den Reisepass gefunden hat. Der Bitte, den Pass per Post nachzusenden, wollte die Freundin aus London unverzüglich nachkommen. Soweit, so gut. Das Beste erhoffen bedeutet in diesem Fall für unsere Studentin: „Das wird schon gutgehen und zeitlich passen. Der Pass wird rechtzeitig bis Freitagfrüh in meine Studentenbude hereingeflogen kommen“. Doch die britische Post oder die Freundin haben versagt, irgendwo schlummerte der Pass sinnlos herum. Plötzlich ergab sich ein Problem, denn unsere sympathische Studentin hatte die Absicht, in Paris mit ihrer Familie zusammenzutreffen, dazu brauchte sie ihren Reisepass.
„No Passport, no Ticket"!

„Das Beste erhoffen“ hat nicht gereicht, manchmal gehört der 2. Teil dazu: „Das Schlimmste befürchten“. Jetzt bemerkt unsere kluge, deutsche Studentin, dass sie ohne Plan B dasteht. Aber damit steht sie in bester Gesellschaft. Wir haben in Deutschland eine ganze Regierung, die schielt ununterbrochen darauf was Obama mit seinem Team in den USA macht und hofft darauf, dass der Führer der westlichen Welt in der Finanz- und Wirtschaftskrise alles richtig macht. Alles wird gut! Wirklich? 

Doch wenigsten ein Mensch befürchtet das Schlimmste und fragt, „was passiert wenn die vergifteten Schulden der kriminellen Banken wie schwarze Löcher die gesamte Zukunft unserer Jugend auffressen? Wer hilft den arbeitslosen Familien wenn das Konjunkturprogramm wirkungslos verpufft und auch Obama es vermasselt?“

Was hat uns unsere Studentin gelehrt: „No Plan B, no Future?“

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